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Zur Entspannung und Entschlackung - eine optimale Ergänzung zum Training
Am Freitag ist die Sauna in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr den Damen vorbehalten.
Irgendwann geriet die alte Tradition der Schwitzbäder in Vergessenheit, bis das finnische Laufwunder Nurmi 1924 die Renaissance einläutete. Er war es, der die frohe Kunde von der "Sauna" - so wurde das Steinschwitzbad im hohen Norden genannt - nach Deutschland trug. Seitdem ist der Siegeszug der Ganz-Körper-Wechselbäder nicht mehr aufzuhalten und das Angebot mittlerweile enorm vielfältig. Die Sauna ist kein Ort der Hektik, sondern eine Oase des Müßiggangs. Hier kann man die Seele baumeln lassen, während es draußen stürmt, schneit oder Bindfäden regnet - aber auch wenn die Sonne scheint. Denn ein echter Saunafreund verzichtet auch im Sommer nicht auf sein Hobby - aus gutem Grund.
Das Wärmebad schützt vor Sommergrippe, eignet sich als Vorbereitung für Reisen in tropische Länder und bringt das ganze Jahr über Körper und Seele in Einklang.
Der Wechsel von Wärme und Abkühlung trainiert das Herz-Kreislaufsystem, steigert die Abwehrkraft, entspannt die Muskeln und baut Stress ab. Bei Temperaturen von 60 bis 100 Grad weiten sich die Blutgefäße, aus den Poren strömt der Schweiß und die kurzzeitige Überwärmung steigert die Körperfunktionen - auch lösen sich Hautschuppen, Schmutzpartikel und Bakterien. Nach kurzem Abduschen und gründlichem Abtrocknen (trockene Haut schwitzt schneller) geht's los.
Für den optimalen Reinigungseffekt eignet sich ein alter Trick der Finnen:
Birkenzweige mit denen man sich leicht auf die Haut schlägt, was die Blutzirkulation anregt. Der Aufguss ist die Krönung eines Saunagangs. Das Aufgusswasser, welches über den heißen Saunaofen gegossen wird, hebt den Feuchtigkeitsgehalt der Saunakabine schlagartig an, was einen heftigen Wärmereiz erzeugt. Die Intensität des Aufgusses hängt vom Saunameister ab: Mal gibt's nur eine halbe Kelle auf den Ofen, einmal kurz wedeln und das war's.
Nach dem Saunagang: Am besten an die frische Luft und mit kaltem Wasser aus dem Schlauch abkühlen. Dabei beginnt man mit dem rechten Fuß und arbeitet sich langsam bis zum Herzen vor. Jetzt vielleicht noch ein anregendes Fußbad und dann mollig warm eingepackt im warmen Bademantel auf der Liege ausruhen. Es gibt keine festgelegten Regeln, wie oft der Saunagang wiederholt werden sollte. Doch mehr als drei Mal bringt keinen effektiven Nutzwert. Alle dürfen mitmachen beim gemeinsamen Transpirieren. Und das Schöne daran ist: In der Sauna sind wir alle gleich.
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Sels Training - Salzstraße 51 - 41460 Neuss - Tel: 02131-275255 - Fax: 02131-222180
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